Einer von uns


  1. Ø 4.5
   2015

Einer von uns: Ein übermütiger Einbruch in den Supermarkt endet tragisch.

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Filmhandlung und Hintergrund

Einer von uns: Ein übermütiger Einbruch in den Supermarkt endet tragisch.

Stephan Richters Milieustudie und Regiedebüt „Einer von uns“ ist inspiriert von einem realen Vorfall, bei dem 2009 ein 14-jähriger Teenager während eines nächtlichen Einbruchs in einen Supermarkt von einem Polizisten niedergeschossen wurde. Der Film greift das jugendliche Lebensgefühl zwischen Rebellion und Konsum auf und erzählt die Geschichte anhand von Julian (Jack Hofer) und seinem Freund Marko (Simon Morzé), die in Konflikt mit der angepassten Welt der Erwachsenen geraten und einen unerwartet hohen Preis dafür zahlen müssen. Der Supermarkt ist in dem österreichischen Vorort die einzige Möglichkeit um sich zu treffen und gemeinsam abzuhängen. Dort lernt Julian den Aussenseiter Marko kennen und beide verstehen sich prächtig. Sie hegen eine gemeinsamen Hass auf das Vorstadtleben, seine Langeweile und Ödnis. Im jugendlichen Übermut beschließen sie in den Supermarkt einzubrechen, doch guten Gefühle der Freiheit und Rebellion werden drastisch zunichte gemacht.

Hintergrund

In seiner ersten Regiearbeit widmet sich Richter einem realen Vorfall, der sich in Krenz an der Donau zugetragen hat. Ein 14-jähriger stirbt in der bunten Konsumwelt – eine Geschichte, die in Österreich lange kontrovers diskutiert wurde. Der Polizist, der den tödlichen Schuss abgab, sagte anschließend aus, er hätte aus Furcht geschossen, bekannte aber auch, wahrscheinlich überreagiert zu haben. Der 43-jährige Beamte wurde mit acht Monaten Haft bestraft, auf seine weitere Laufbahn als Polizist hatte dies keine Konsequenzen. Der Supermarkt ist in Richters Drama ein stummer Zeuge dieses Verbrechens und auch eine Metapher auf unser globales Gesellschaftssystem – volle Regale mit leeren Versprechungen. Darüber hinaus zeigt der Film österreichischen Zeitgeist und bietet eine sehr gute Möglichkeit, sich die ländlichen, industrielle geprägten und zubetonierten Vorstadtwüsten anzuschauen, von denen man in der Regel keine Kenntnis nimmt, wenn man nicht dort wohnt. Der Film feierte seine Premiere am 18. September 2015 auf dem San Sebastián Film Festival und lief am 20. November 2015 in den österreichischen Kinos an. Der Film erhielt den Max-Ophüls-Preis 2016 und diverse Nominierungen. Christopher Schärf erhielt beim Österreichischen Filmpreis 2016 eine Auszeichnung als Beste männliche Nebenrolle.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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  • FBW-Jugend-Filmjury:

    (www.jugend-filmjury.com)

    In dem Film geht es um eine Gruppe von Jugendlichen, die in einer Kleinstadt leben und sich in ihrer Freizeit auf dem Parkplatz des Supermarktes treffen. Dem Leiter des Supermarktes gefällt das nicht und er ist unfreundlich zu den Jugendlichen. Sie fühlen sich beleidigt und klauen immer mal wieder etwas und am Ende dieser Entwicklung steht ein Einbruch, der schreckliche Folgen hat. Das Jugend-Drama basiert auf einer wahren Begebenheit und spielt in Österreich. Der Film behandelt die Themen Jugendstraftaten, Gruppenzwang, Drogen und Konsum. Häufig fährt die Kamera an den vollen Regalen des Supermarktes entlang oder zeigt die Mitarbeiter bei der eintönigen Arbeit. Genauso einsam, düster und trostlos geht es auch vor dem Supermarkt auf dem Parkplatz zu. Die Jugendlichen und Erwachsenen hängen dort ab und gehen sich gegenseitig auf die Nerven. Die alltäglichen Geräusche des Supermarktes, zum Beispiel das Piepen der Kasse, sind in den Soundtrack des Films sehr gut eingebaut. Auch die Hip-Hop-Musik ist passend. Außerdem hat uns die Besetzung gut gefallen, weil die Schauspieler sehr realistisch spielen. Wir empfehlen den Film für Jugendliche ab 15, weil er anspruchsvoll und ungewöhnlich erzählt ist. Wir legen den Film aber auch allen Erwachsenen ans Herz.

    schauspielerisch: 4 Sterne
    realistisch: 4 Sterne
    emotional: 4 Sterne
    traurig: 4 Sterne
    dramatisch: 5 Sterne

    Gesamtbewertung: 5 Sterne.

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