Barbra Streisand


Schauspielerin • Producerin • Musikerin • Regisseurin • Drehbuchautorin
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Leben & Werk

Als Sängerin, Entertainerin und Theaterstar am Broadway war sie schon berühmt (und von Präsident John F. Kennedy bewundert), als sie 1968 in William WylersFunny Girl„, dem Musical über Fanny Brice, im Film debütierte und sofort mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.

Barbra Streisand spielte bis 1982 vornehmlich in Musicals und später in Komödien Frauen, deren Energie, Temperament und Kühnheit mit einem außergewöhnlichen Hang zur Selbstironie einhergeht, was bei ihrer großen Nase beginnt und mit Scherzen über ihre jüdische Herkunft noch lange nicht aufhört. Streisand verfügt dabei über ein präzises Timing als fähige Komikerin und ist eine makellose Darstellerin in humorvollen Melodramen, die ihre Spezialität wurden, seit sie mit „Yentl“ auch Regie führte. Als junge jüdische Frau, die sich als Mann verkleidet, um den Talmud studieren zu können, führte sie bei diesem Film ihre einzigartige Mischung aus Gefühl, Parodie und unbezwingbarem Willen auf einen künstlerischen Höhepunkt. Streisands Art, ihre eigenen Vorstellungen auch realiter durchzusetzen, führte auch zu Konflikten mit Produzenten und Darstellern.

Ihre erfolgreichsten Filme waren „Is‘ was, Doc?„, in dem sie den zerstreuten Wissenschaftler Ryan O‘ Neal in einer Slapstick- und Screwball-Schlacht einfängt, und das Rockmusik-Remake von „A Star is Born“ an der Seite von Kris Kristofferson. 1991 war sie Regisseurin, Koproduzentin und Hauptdarstellerin des Melodrams „Prinz der Gezeiten“, das für mehrere Oscars, nur nicht für die Regie, nominiert wurde. Sie inszenierte 1996 ein weiteres Melo „Liebe hat zwei Gesichter“ und spielte darin an der Seite von Nick Nolte. Eine denkwürdige Schauspielerleistung lieferte sie in dem Gerichtsfilm „Nuts … Durchgedreht“ (1987), den sie auch mitproduzierte und für den sie die Musik schrieb.

Ihre im Lauf der Jahre seltener gewordenen und zuletzt exklusiv in ihrer Villa stattfindenden Konzerte sind in den USA gesellschaftliche Ereignisse. Streisand war mit dem Schauspieler Elliot Gould verheiratet, unter anderem mit dem kanadischen Premierminister Pierre Elliott Trudeau, dem Friseur und späteren Produzenten Peter Guber sowie mit Kris Kristofferson liiert und heiratete 1998 den Schauspieler James Brolin.

Nach zahlreichen TV-Auftritten in den folgenden Jahren kehrte Streisand 2004 auf die Leinwand zurück und zeigte sich erneut von ihrer komischen Seite: In der überaus erfolgreichen Komödie „Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich“ und ihrem Sequel 2010 überzeugte sie einmal mehr als äußerst gut aufgelegte Komödiantin neben den Veteranen Robert De Niro und Dustin Hoffman. Im komödiantischen Roadmovie „Unterwegs mit Mum“ (2012) spielte sie erneut eine Mum. Diesmal begleitet sie als nervig-laute aber herzliche Mutter ihren von Seth Rogen gespielten zugeknöpften Sohn auf einer Handelsvertreter-Reise quer durch die Staaten.

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