Claire Foy


Schauspielerin
Claire Foy Poster
Alle Bilder und Videos zu Claire Foy

Leben & Werk

Vom Buckingham Palace in die Irrenanstalt — die unglaublich wandelbare Schauspielerin Claire Foy hat als Queen Elisabeth II. in der Netflix-Serie „The Crown“ ihre bisher größte Rolle gespielt. Im Kinojahr 2018 streift sie die steife Garderobe ab und schlüpft stattdessen für Steven Soderbergh in eine Zwangsjacke.

Die britische Darstellerin Claire Foy sollte spätestens seit „The Crown“ (2016-17) jedem bekannt sein. In den ersten beiden Staffeln der hochgelobten Serie spielt sie Prinzessin Elisabeth, die ihre Regentschaft als Königin von Großbritannien beginnt. Die Handlung startet im November 1947 und soll sich in den folgenden Staffeln bis in die Gegenwart erstrecken. Dank ihrer Darstellung der jungen Königin ist Claire Foy inzwischen auch auf der Liste namhafter Hollywood-Regisseure gelandet.

Jugend und Durchbruch von Claire Foy

Geboren wurde die britische Schauspielerin am 16. April 1984 in Stockport, einer Stadt unweit von Manchester. Trotz der Scheidung ihrer Eltern beschreibt Claire Foy ihre Jugend in Interviews als eine glückliche Zeit. Sie wuchs als jüngste von drei Geschwistern in einer großen, hauptsächlich irischstämmigen Familie auf. Nach der Schule studierte sie Schauspiel und Film an der Liverpool John Moores University und besuchte die Oxford School of Drama. Den Abschluss machte sie im Jahr 2007.

Es dauerte nicht lange, bis Claire Foy, die nach dem Abschluss nach London zog, die ersten Rollen ergattern konnte. Wie viele junge britische Schauspieler debütierte sie mit kleinen Rollen im TV („Being Human“, „Doctors“), bevor sie die Hauptrolle in der BBC-Miniserie „Little Dorrit“ ergatterte. Mit der Verfilmung der gleichnamigen Charles Dickens-Novelle ist Claire Foy der Durchbruch gelungen. Knapp ein Jahr, nachdem sie die Schauspielschule verlassen hatte, war sie in Großbritannien bereits ein Star.

Weitere Serien-Rollen von Claire Foy

Seit ihrem Durchbruch im Jahr 2008 war Claire Foy vor allem im britischen TV als versierte und erstaunlich wandlungsreiche Jungschauspielerin zu sehen. Foy spielte in dem BBC-Remake „Rückkehr ins Haus am Eaton Place“ (2010-12) die standesbewusste und naive Lady Persephone Towyn, die kurz vor dem Zweiten Weltkrieg mit den Nazis in Deutschland sympathisiert. Die „Persie“ genannte Faschistin geht mit dem späteren Außenminister des Dritten Reichs, Joachim von Ribbentrop, nach Deutschland.

In derselben Zeit war Claire Foy in einer komplett gegensätzlichen Rolle zusehen: In der Serie „White Heat“ spielt sie die Feministin Charlotte, die sexistische Werbung in der Londoner U-Bahn mit Stickern überklebt. In Großbritannien hat die Miniserie einen echten Kultstatus erreicht. Darüber hinaus war Claire Foy in neun Episoden der Serie „Crossbones“ (2014) über das Leben des Piraten Edward „Blackbeard“ Teach an der Seite von John Malkovich zu sehen.

Claire Foy im Kino

Die Transition vom TV zum Kino sollte für Claire Foy länger dauern, als man von einer Schauspielerin ihres Ranges erwarten würde. In Großbritannien war sie bereits ein etablierter Star, bevor sie im Jahr 2011 in dem Abenteuerfilm „Der letzte Tempelritter“ mit Nicolas Cage mitspielte. Im selben Jahr war sie außerdem an der Seite von Benedict Cumberbatch in dem Low-Budget-Drama „Wreckers“ zu sehen.

In den folgenden Jahren konnte Claire Foy Rollen in Filmen wie der Horror-Komödie „Vampire Academy“ (2014) oder dem politischen Drama „Rosewater“ (2014) ergattern. Der Durchbruch als Leinwanddarstellerin gelang ihr im Jahr 2017 mit dem Biopic „Solange ich atme“ an der Seite von Andrew Garfield. In dem Drama, das die wahre Geschichte des Briten Robin Cavendish erzählt, stand Claire Foy für Andy Serkis vor der Kamera. Serkis, der mit Foy bereits in „Little Dorrit“ zusammengearbeitet hat, gab mit „Solange ich atme“ sein Regiedebüt.

Seither ist Claire Foy auch in Hollywood eine feste Adresse. Untermauert wurde ihr guter Ruf durch ihren Auftritt in Steven Soderberghs iPhone-Thriller „Unsane“. Darin übernimmt Foy die Hauptrolle und spielt eine Karrierefrau, die vor einem Stalker flüchtet. Als sie sich in ambulante Betreuung begibt, gerät sie in einen Alptraum, aus dem es kein Erwachen gibt. „Unsane“ und das Spiel von Claire Foy wurden von der Kritik in den höchsten Tönen gelobt.

Auch in Zukunft dürfen wir uns auf starke Auftritte von Claire Foy freuen. Wie bereits bekannt ist, wird sie in der Adaption der Millennium-Reihe von Stieg Larson in die Rolle von Lisbeth Salander schlüpfen. „The Girl in the Spider’s Web“ basiert auf dem Roman „Verschwörung“, der von David Lagercrantz auf der Basis der bekannten Charaktere von Stieg Larson verfasst wurde.

Claire Foy privat

Die britische Schauspielerin war mit dem Schauspieler Stephen Campbell Moore verheiratet, den sie am Set von „Der letzte Tempelritter“ kennenlernte. Die gemeinsame Tochter Ivy Rose wurde im Jahr 2015 geboren. Im Februar 2018 gab das Paar seine Trennung bekannt.

Filme und Serien

Bilder

News und Stories

Kommentare

The Simpsons Season 21 (23) | Marvel’s Runaways | The Real Housewives of Dallas