Jeff Goldblum


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Leben & Werk

Einige Jahre wurde der lange, schlaksig wirkende Jeff Goldblum als Späthippie eingesetzt, über den die Zeiten hinweggegangen sind, so als heruntergekommener Journalist in „Der große Frust“ oder als Verleger einer Alternativzeitung in „Zwischen den Zeilen“. Doch nach seiner ersten komischen Rolle in John Landis‘ „Kopfüber in die Nacht„, wo er als unter Schlaflosigkeit Leidender mit Michelle Pfeiffer durch L.A. gehetzt wird, erweiterte sich sein Rollenspektrum zusehends und er fand sowohl als Charakterdarsteller, als auch als Hauptdarsteller in Welterfolgen wie „Jurassic Park“ oder „Independence Day“ ein breites Spektrum. Ein Superstar wurde Goldblum trotz dieser Hits nicht, weil er zwischen Filmen dieser Art und künstlerisch ambitionierten Projekten pendelt.

Goldblum, 1952 in Pittsburgh geboren, hat Off-Broadway Theater gespielt und ist als Jazzpianist aufgetreten. Er hatte seine erste Rolle als Straßenräuber in „Ein Mann sieht rot“ und war als Motorradfahrer das verbindende Glied in Robert Altmans „Nashville“. Sein skurriler Forscher in David Cronenbergs „Die Fliege“ gehört wie sein Außerirdischer in „Zebo der Dritte aus der Sternenmitte“ zu den ausgefallenen Rollen Goldblums, der mit seinen großen Augen stets immer wieder erstaunt über die Welt zu sein scheint und sich einen gesunden Humor bewahrt, der in Komödien wie „Therapie zwecklos“ oder der auf ihn zugeschnittenen Komödie „Das lange Elend“ bestens funktioniert.

Seine Rolle als Wissenschaftler variierte Goldblum in der Tier-Komödie „Cats & Dogs“, in der er den aufstrebenden Katzen durch seinen Versuch, ein Serum gegen Hundeallergie zu entwickeln, ein Dorn im Auge ist. Weiter auf Komödienterrain bewegte sich Goldblum in „Igby“ als Patenonkel der Titelfigur, die erste sexuelle Erlebnisse mit Goldblums Freundin feiert.

Wes Anderson übertrug ihm 2004 die Rolle des Alistair Hennessey im „Die Tiefseetaucher„, der mit dem etwas in die Jahre gekommenen Ozeanographen Steve Zissou (Bill Murray) konkurriert, schlussendlich von ihm aber sogar gerettet wird. In „Fay Grim“ (2006) spielte er den trockenen CIA-Agenten Fulbright, der sich für brisante Tagebücher interessiert, und in „Man of the Year“ (2006) gab Goldblum den den gewissenlosen Anwalt Alan Stewart. Der Schauspieler stieg 2008 als neuer Hauptdarsteller in die beliebte Serie „Criminal Intent – Verbrechen im Visier“ ein. 2009 stellte er in Berlin den neusten Paul Schrader-Film „Ein Leben für ein Leben – Adam Resurrected“ vor, in dem er die Hauptrolle des traumatisierte Holocaust-Opfers Adam Stein übernommen hat.

Nach einer sechsjährigen Ehe mit Patricia Gaul war Jeff Goldblum von 1987 bis 1990 mit Kollegin Geena Davis verheiratet.

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